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AWA Finnaba (1983-1988)

Die African Writers Association (AWA) bestand hauptsächlich aus südafrikanischen Exil-Schriftstellern und Performern, die im West Berlin der frühen 1980er Jahre aktiv waren. Im Jahr 1984 veranstaltete die Gruppe eine 100-jahres-Gedenkveranstaltung zur Berliner Kongo-Konferenz von 1884/1885. Damit gehört sie zu den frühesten Schwarzen/PoC-Gruppen, die die Berliner Konferenz und die damit vorhandenen kolonialen Kontinuitäten thematisierten. Ihr Literaturmagazin AWA Finnaba wurde in den Jahren 1983 – 1988 publiziert und enthält Poesie und Kurzgeschichten und unter anderem auch ein frühes Interview mit der Initiative Schwarze in Berlin, vertreten durch John Amoateng Kantara und die Dichterin May Ayim. Chefredakteur der Zeitschrift war Vusi Mchunu. Im Jahr 1989 wurde AWA-Finnaba durch die Nachfolgezeitschrift IsiVivane ersetzt.

Philipp Khabo Koepsell


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Source: AWA Finnaba 1:1 (December 1983), Each One Teach One (EOTO) Archive, Berlin. Special thanks to Philipp Khabo Koepsell and EOTO for generously providing access to their resources.


AWA Finnaba by Philipp Khabo Koepsell is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License.

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