Der Heilige Mauritius in Ostdeutschland (1987)

 

Im dreizehnten Jahrhundert begann man, den Magdeburger Schutzpatron, den Heiligen Mauritius, als schwarzen Mann darzustellen, und dies wurde Teil einer Tradition in der Region, die bis in die Gegenwart reicht. 1987 nahm die DDR-Regierung eine ehrgeizige Siedlungsentwicklung (als „Brunos Warte“ bekannt) in der historischen Innenstadt der nahe gelegenen Stadt Halle (Saale) in Angriff. Dieses Projekt, das mit modernsten Materialien gebaut wurde, integrierte Wohnen mit Geschäften und Gärten und schmückte die Gegend mit beeindruckenden künstlerischen Projekten. Eines der Werke ist eine Statue von Christoph Weihe, die den Heiligen Mauritius mit seinem Speer auf einem Pferd darstellt. Dieser Komplex befindet sich neben direkt um die Ecke von Halles Moritzkirche, einer spätgotischen Kirche, die dem Magdeburger Schutzpatron gewidmet ist.

Jeff Bowersox (übersetzt von Lilian Gergely)


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Halle Brunoswarte Heiliger Moritz 01 (Saint Maurice; 1987)

Quelle: Christoph Weihe, St. Mauritius (Halle, 1987). Image courtesy of Martin Beitz (Halle im Bild). ©Martin Beitz.


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