1914-1945 Deutsch

Die Zwischenkriegsjahre waren von Spannungen geprägt, als mehr Schwarze nach Mitteleuropa kamen, um dort zu leben, zu studieren und zu arbeiten. Josephine Baker, Louis Douglas und die Chocolate Kiddies stellten, mit allen Vor- und Nachteilen, eine neue, glamouröse und anzügliche Ära des Transatlantizismus und der „primitivistischen Moderne” dar. Aber Ereignisse wie die Schwarze Schmach am Rhein Kampagne deuten auch auf den Aufstieg eines rechtsextremen Nationalismus und Rassismus hin, der alle Schwarzen Elemente aus dem deutschen und österreichischen Leben entfernen wollte. In dieser Mischung finden wir Afrodeutsche selbst, die in einer Petition von 1919 ihren Wunsch artikulieren, vor allem als Deutsche anerkannt zu werden. Dennoch mussten alle Schwarze mit der Machtübernahme der Nazi-Partei neue Wege finden, ihr Leben angesichts des extremen Rassismus zu gestalten. Viele flohen, andere versteckten sich, und einige starben in Konzentrationslagern. Das Leben aller Menschen wurde durch den Beginn der Nazi-Herrschaft verändert, und vor allem die wachsende Zahl der in Deutschland geborenen Schwarzen sah sich der sehr realen Gefahr der Sterilisation ausgesetzt.


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Afroamerikaner und der Kampf gegen Rassismus