1500 -1750 Deutsch

Was die Schwarzen Erfahrungen im frühneuzeitlichen deutschsprachigen Europa kennzeichnete, war ihre Vielfalt. Menschen afrikanischer Abstammung dienten an Höfen als Musiker, Diener und Vertraute, und sie traten der Kirche als Priester und Nonnen bei. Ein außergewöhnlicher Philosoph, Anton Wilhelm Amo, machte sich in der akademischen Welt einen Namen. Gleichzeitig bedeutete die Geburt des transatlantischen Sklavenhandels jedoch, dass sich der Status der Schwarzen Menschen in Europa rückläufig verschob. Obwohl deutsche Höfe im Sklavenhandel eine unbedeutende Rolle spielten, wie uns diese Dokumente hier berichten, gründeten sie dennoch ihre eigenen Sklavenhandelsgesellschaften und unterstützten andere Nationen bei der Errichtung des atlantischen Sklavenhandels. In diesem Zusammenhang begannen Bilder von Schwarzen Menschen, mehr erniedrigende Eigenschaften anzunehmen.


Das Leben am Hof


Anton Wilhelm Amo


Reise und Handel, Wissenschaft und Sklaverei


Heilige Schwarze Figuren

  • Photo white with black Albrecht Dürer, Die Anbetung der Könige (1504)
  • Photo white with black Fragment eines Altaraufsatzes:  Der Heilige Mauritius (1517)
  • Photo white with black Das Treffen der Heiligen Erasmus und Mauritius (ca. 1520-1524)
  • Photo white with black Der Heilige Mauritius im Calenberger Altarbild (ca. 1500-24)
  • Photo white with black Lucas Cranach der Ältere, der Heilige Mauritius (ca. 1520-25)
  • Photo white with black Gregor der Mohr (ca. 1350-1683)

Heraldik

  • Photo white with black Der Heilige Mauritius wird ein Wilder und eine Karikatur auf einem Familienwappen (ca. 1345-heute)
  • Photo white with black Ein Deutscher, der in Portugal für eine Afrika-Reise zum Ritter geschlagen wird (1503)
  • Photo white with black Albrecht Dürers Familienwappen (1523)
  • Photo white with black Zwickau ehrt dem heiligen Mauritius (ca. 1560)
  • Photo white with black Der „Coburger Mohr” (ca. 1380-heute)